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Neuer Rennreifen für die Straße aus dem Hause Goodyear
Eagle F1 Asymmetric verspricht mehr Kurvengrip
Köln. Reifen halten den Kontakt zur Straße. Sie sind rund und schwarz. So sehen es wohl die meisten der rund 35 Millionen deutschen Autofahrer. Okay, Sommer- und Winterreifen kennt jeder. Doch Weißwandreifen wie beim Beetle-Vorgänger, dem Käfer, oder beim aktuellen Rolls Royce Phantom sind schon weniger Autofahrern bekannt. Und High-Tech-Reifen, die den Weg von der Rennstrecke auf öffentliche Straßen finden, scheinen etwas für PS-Enthusiasten zu sein.
Hierzu gehören Reifen wie der neue Eagle F1 Asymmetric aus dem Hause Goodyear. „Ultra-High-Performance“ nennt sich die Reifen-Klasse, deren Einstiegspreis bei 170 Euro liegt – pro Reifen wohlgemerkt. Die eher betuchte Käuferschaft wird sich wohl kaum an den Kosten stören – hat sie doch schon eine Menge großer Euro-Scheine auf die Theke legen müssen, um sich einen Straßenrenner ab Golf GTI aufwärts gönnen zu können. „Anspruchsvollen Käufern des Eagle F1 Asymmetric ist es wichtig, dass sie die Leistung ihres Fahrzeuges optimal und sicher auf die Straße bringen können“, erklärt Produktmanager Holger Rehberg. Sicherheit ist auch das Stichwort, das bei der Entwicklung des Rennreifens für die Straße groß geschrieben wurde: Um schnelle Kurvenfahrten zu ermöglichen, muss eine optimale Haftung („Grip“) gewährleistet sein. Und hier gehen die Goodyear-Entwickler mit einer asymmetrischen Karkasse weltweit erstmalig neue Wege: Nicht nur das Profil ist asymmetrisch angeordnet, sondern auch das tragende Gerüst (Karkasse) des Reifens. Dies bringe, so Holger Rehberg, Vorteile bei der Druckverteilung in der Kurve. „Kann der Druck gleichmäßig verteilt werden, so ist eine sicherere und schnellere Durchfahrt von Kurven möglich“, behauptet der Produktmanager ohne dabei die (geringen) Nachteile des asymmetrischen Profils und der Karkasse zu verschweigen: „Bei Wasserverdrängung, also Aquaplaning, sind laufrichtungsgebundene Reifen wie unser Vorgängermodell im Vorteil.“ Doch die asymmetrische Anordnung des Reifenprofils – im Bereich der Innenschulter ist ein anderes Profil als im Außenbereich – sorge im Zusammenspiel mit der asymmetrischen Karkasse für eine bessere Bodenhaftung, einen geringeren Verschleiß (durch weniger Abrieb) und für weniger Geräuschentwicklung. So unterschreite das neueste Goodyear-Produkt mit 70,2 Dezibel bei 80 km/h nicht nur den geltenden EU-Grenzwert von 75 dB, sondern auch den künftigen von 73 dB.
Der Eagle F1 Asymmetric ist in 24 Größen lieferbar: von 17 bis 20 Zoll Felgendurchmesser und Querschnittsverhältnissen von 50 bis 25.
Alexander Stärk
Infos unter www.goodyear.de
Februar 2007
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