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Frühes Facelift
Audi schickt den A3 mit neuem Grill ins Rennen
Die Zahlen sprechen für sich: 180.000 Audi A3 haben die Ingolstädter Premium-Automobilhersteller im Jahr 2004 verkaufen können. „Somit war es das erfolgreichste Jahr für unseren Kompaktwagen seit seinem Start im Jahr 1996“, sagt Audi-Sprecher Jochen Schweizer. Angesichts dessen ist es ungewöhnlich, dass Audi bereits zwei Jahre nach Vorstellung der aktuellen, der zweiten A3-Generation die Optik des Zweitürers überarbeitet. Doch der Sinn liegt auf der Hand: Mit einem großen Grill mit Chromumrandung („Singleframe-Grill“) wird die Verwandtschaft zu den größeren Audi-Modellen nun stärker betont. Von vorne gleichen sich der viertürige A3 Sportback und der etwas kürzerer Zweitürer wie Zwillinge.
Das „Facelift“ nutzen die Ingolstädter auch, um in Sachen Motorisierung nachzulegen: Der TFSI genannte Ottomotor mit Benzin-Direkteinspritzung und Turbolader bringt es auf 200 PS und war bislang dem Sportback vorenthalten.
Nicht nur auf dem Papier macht der Turbomotor Spaß: Vor allem mit dem optional erhältlichen Direktschaltgetriebe DSG ist es eine wahre Freude, die Gänge wahlweise mit den Schaltwippen hinterm Lenkrad oder automatisch rauf- und runterzujagen – von einem gefürchteten Turboloch keine Spur. Der knapp zwei Tonnen schwere Kompaktwagen hängt leichtfüßig am Gas, ist drehfreudig und bei Bedarf auch bissig: 280 Newtonmeter bei frühen 1800 Umdrehungen pro Minute waren bis vor Kurzem nur Dieselfans vorenthalten. Sieben Sekunden vergehen bis zum Sprint auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit ist mit 234 km/h angegeben – der Durchschnittsverbrauch mit 8,8 Litern Superplus pro 100 Kilometer.
Audi feiert in diesem Jahr ein Vierteljahrhundert Allrad-Technologie (Quattro). Im A3 ist er leider nicht mit dem DSG-Getriebe erhältlich – doch die äußerst leichtgängige und präzise Sechsgang-Handschaltung passt gut zum TFSI-Motor. Kostenpunkt des A3 mit TFSI-Motor: ab 28.450 Euro, für den Quattro-Antrieb sind noch mal xxxx Euro fällig.
Alexander Stärk
Juli 2005
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